Selbstversuch – Meditation in meinen Alltag integrieren

Das Jahr startete mit dem Selbstversuch, gemeinsam mit Andreas zu meditieren. Wir beide haben unterschiedliche und dann doch ganz ähnlich Beweggründe zu meditieren und stellen fest, dass es uns gemeinsam deutlich leichter fällt, jeden Morgen zu meditieren als wenn wir alleine in unserem stillen Kämmerchen hocken. Wir starten mit der CD von Jack Kornfield. Im Nachklang stellen wir fest, wir haben 1 Jahr  jeden Alltagsmorgen gemeinsam meditiert und setzen es auch im neuen Jahr fort.

Premiere – Visionswoche auf Föhr.

Ich verbringe eine Woche mit einer lieben Freundin auf Föhr. Wir entwerfen gemeinsam unser persönliches nächste Jahr (natürlich völlig ahnungslos, was 2020 wirklich bringen wird). Diese gemeinsame Zeit auf der Insel ist so powervoll. Wir schmieden Pläne, unterstützen uns an den Stellen, an denen wir nicht weiterkommen, wir tanzen, lachen und gehen am Strand spazieren. Jede von uns verläßt die Insel mit einer ganz individuellen Jahresvision im Gepäck und der Gewissheit, es war nicht die letzte gemeinsame gemeinsame Zeit für Visionen und Pläne.

Leben ohne Fluglärm – Lockdown

Plötzlich ist es still am Himmel über unserem Haus und auch auf den ansonsten kollabierenden Hamburger Straßen ist es leer. Lockdown! 

Ich habe mir nie aufgemalt, dass es so etwas mal geben wird und konnte es mir auch bis kurz vorher nicht vorstellen, dass es funktioniert. (Ganz abgesehen davon gibt es in mir auch eine Seite, die es wirklich spooky findet, dass all diese Lockdown Maßnahmen verkündet werden, die mal eben das bisher “normale” Leben in die Knie zwingt.)

Ich komme auf einigen Ebenen in mir sehr zur Ruhe, starte den Tag mit einer selbst kreierten Yogaroutine und verabschiede den Tag mit einer Meditation. Dazwischen bin ich dankbar für das wunderbare Wetter, das uns allen ein Leben im Garten ermöglicht und das unglaublich große Glück, dass unsere Jobs sicher sind! Allerdings erlebe ich auch, dass es einen großen inneren Stress in mir gibt, der dazu führt, dass ich einige Monate unglaublichen Haarausfall habe.

29.03.2020 – 35 Jahre & 1758 Folgen – Ende der Lindenstraße

Ich gebe es zu und viele von euch wissen es ohnehin, ich habe die Lindenstraße 35 Jahre lang geguckt. Entweder live oder per Videorekorder auf Videokassette aufgenommen oder in der Mediathek. Früher bestimmte die Startzeit der Lindenstraße, die Abfahrtzeit in Dangast, um rechtzeitig Zuhause zu sein. In der letzten Zeit war es für mich ein sehr lieb gewonnenes Ritual, wenn meine liebe Familie an meinem freien Vormittag das Haus verlassen hatte, habe ich mit meinem 2. Frühstück Lindenstraße geguckt. Dieses Ritual vermisse ich.

KaroRaum = GestaltRaum = PraxisRaum

In einem wunderschönen Hinterhof gegenüber der Hamburger Messehallen, mitten im Karoviertel habe ich seit ein paar Monaten einen Raum angemietet. Ich arbeite dort als Coach & Therapeutin. Mit viel Klarheit und Freunde wird die Gestalttherapie und meine Faszination für so viele Themen lebendig. Ein wirklich toller Raum für Jede und Jeden und für alle Themen, die bewegt werden wollen.

Zoom, was ist das?

Plötzlich tanze ich online mit TänzerInnen über die ganze Welt verstreut. Verrückt und neu und sehr verbindend!  

Ohne Lockdown, wäre ich nie in den Genuss genommen, mit einer Freundin in Texas Nia zu tanzen oder gemeinsam mit einer wunderbaren niederländischen SuryaSoul Teacherin die SuryaSoul Stunde “Wild” anzubieten. Geschweige denn, meinen Geburtstag online zu feiern und mit Freundinnen gemeinsam zu tanzen, anzustoßen und das Leben zu feiern!

Ja, ich vermisse es live und in echter Gesellschaft zu tanzen, aber ich stelle auch fest, dass meine Tanz mit mir in meinen eigenen 4 Wänden sehr viel Freiheit jenseits meiner innerer Kritiker erlebte.

Reisen – alles wie geplant und gerade deswegen ganz besonders toll

Auf meiner Reisewunschliste mit der Familie und unserem Camper standen in diesem Jahr u.a. die Ziele Föhr und Kroatien. Beides haben wir realisieren können. Himmelfahrt haben wir auf Föhr verbracht, nachdem die Insel wenige Tage vorher wieder für den Tourismus geöffnet worden ist. In den Sommerferien sind wir nach Kroatien gefahren, bevor die Grenzen wieder geschlossen wurden. In Kroatien haben ich mir einen lang gehegten Wunsch erfüllt, ich bin nach Jahren (ehrlich gesagt nach einem Jahrzehnt) endlich wieder Wakeboard gefahren. I love it!!!!!!!

Bewegte Veränderung

Meine schriftliche therapeutische Abschlußarbeit ist der krönende Abschluss meiner erlebnisreichen und sehr belebenden Ausbildungszeit zu Gestalttherapeutin. “Bewegte Veränderung” ist der Titel der Arbeit und  vereint die Ansätze der Gestalttherapie und den Tanz miteinander. Beides erschafft einen Erfahrungsraum, in dem die ersten Schritte für Veränderungen entstehen dürfen. Das Schreiben der Abschlußarbeit hat mich erneut darin bestätigt, wie wirkungsvoll und kraftvoll diese beiden Herzensthemen von mir sind.

Meine Rettung

Jetzt habe ich die Rettung und werde mich immer wieder selbst retten können. Schwimmen ist meine Rettung. Seit meinen Operationen mag mein Körper, bzw. der Lymphfluss in meinem Körper so richtig heißes Wetter nicht mehr. Es staut und stockt in mir. Deswegen hat es mich diesen Sommer ganz intuitiv jeden Tag ins Wasser getrieben, im Urlaub am Meer war es leicht, in Hamburg schon etwas kniffliger, aber der Antrieb hat auch das tägliche Schwimmen im chlorfreien Wasser in Hamburg ermöglicht. Daraus resultiert allerdings ein Visionswunsch: ein Wohnort in unmittelbarer Nähe zum Badesee, inkl. Blick auf Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. (Tipps sind sehr willkommen!!!!!)

Ich – riesengroßer Camper – Straßen, die immer kleiner werden

Ende des Sommers habe ich mir einen nächsten Wunsch erfüllt, ich bin ein Wochenende alleine mit dem Camper unterwegs gewesen. Bisher bin ich den nur in Begleitung gefahren und habe auch noch nie alle Handgriffe alleine gemacht, aber Ende September war es soweit. Während der Fahrt und kurz vor meinem Ziel hatte ich das Gefühl, der Camper wird immer größer und die Straßen werden immer kleiner! Aber voller Stolz kann ich sagen, es hat alles geklappt und ich hatte ein selbstbestimmtes Wochenende in der Natur. Der Camper

Kleine Nervenpunkte mit großer Wirkung

Vor 2 Jahren habe ich bereits EFT (Klopftechnik – Emotional Freedom für mich entdeckt) und ich bin mir sicher, dass ich ohne die tägliche Anwendung dieser Praxis zu dem Zeitpunkt eine wirklich knifflige berufliche Prüfung nicht bestanden hätte!

In diesem Jahr habe ich meiner Faszination mehr Futter gegeben, unter anderem mit der Fortbildung “Von Stressblockaden zum neuen Flow” (Selbstregulation durch  Neuropressur) und im Bereich Tanzen habe ich eine ganz wunderbare Choreografie mit Handmudras gelernt: Surya Soul DanceOfHands. Es ist wirklich der Wahnsinn, wieviel Aktivität im Körper entsteht durch leichten Druck an bestimmten Stellen oder einer Handhaltung (Handmudra) und wie sich der Körper und auch die Gefühle dadurch regulieren. 

RevivalIn Hamburg statt auf Föhr

Auf Grund der Äußeren Einschränkungen, fahre ich im Dezember nicht zur Visionswoche nach Föhr, sondern bleibe in Hamburg. Wir gestalten uns die Woche im privaten Zuhause. Diese Woche beinhaltet den ganz persönlichen Jahresrückblick, Wünsche und Ziele fürs kommende Jahr, vielfältige Coachings, Tänze, Handmudra Meditationen und und und ……. Eine Wiederholung für die Visionen 2022 ist geplant! Es ist für mich so ein super gutes Gefühl, mich in dieser Woche mit mir und dem Jahr zu verbinden. Und es ist so wertvoll, diese Schritte in Begleitung zu erleben. 

Jahresabschluss – Matching zwischen Visionswoche & Raunächte

Ich weiß jetzt, dass einige liebe Freundinnen unter euch, die Raunächte mit mir verbinden. Tatsächlich fasziniert mich die Zeit, ich empfinde sie schon immer als eine Zeit mit einer besonderen Atmosphäre und die zahlreichen Rituale zu den Raunächte bestätigen mich darin. Dieses Jahr ziehe ich mit großer Begeisterung in jeder Raunacht eine VisionQuest Karte und verbrenne einen von 13 Wünschen. Das Kuriose ist, dass mein Jahresvisionsmotto, die Vision Quest Karten und der 13. Wunsch exakt identisch sind!!!!!!!!!!!!!!!!

Meine Vision für 2021:

In meiner Praxis mit vielen lieben Menschen ihre Wünsche und Ziele für die Zukunft finden

Meine Begeisterung fürs Tanzen teilen

Einige Wochen auf Teneriffa für die Stiftung Yogini Rosa arbeiten

Klavier spielen lernen

6 Antworten

  1. Hallo Swantje,
    das ist ja ein ganz besonderer Rück-/und Ausblick. Teilweise bewegst Du Dich da in einer Welt, die außerhalb meiner liegt. Das nenne ich Individualismus und Individualismus finde ich gut. Mein Eindruck ist, dass Du einen Ruhepol gefunden hast, der Dir gleichzeitig eine breite Straße in diese besondere Welt öffnet, die Dich beglückt.
    Darüber freue ich mich sehr.
    Mein Tip für wohnen in der Nähe eines Badesees lautet: ZETEL

  2. Liebste Swantje, ich danke dir. Wie wundervoll es dir immer wieder gelingt, deine Visonen zu formulieren und sie mit allem im Hier und Jetzt schon zu leben!
    Ich freue mich über all die inneren und äußeren Räume, die wir schon teilen!
    Von Herzen, deine Mirjam

  3. Liebe Swantje,
    wow – ich bin begeistert davon, was du im vergangenen Jahr alles bedeutendes auf die Beine gestellt und erlebt hast! Herzlichen Dank für deinen inspirierenden Bericht! Ich habe große Lust bekommen, mal wieder mit dir zu tanzen.
    Falls jemand auch, so wie Andreas und du es getan habt, regelmäßige Meditations- und Achtsamkeitspraxis in sein Leben integrieren möchte, schaut doch mal auf meine Webseite: http://www.astrid-wronsky.de. Ich gebe z.B. einen achtwöchigen MBSR-Kurs in dem genau das gemeinsam systematisch etabliert wird sowie vertiefende Meditationskurse.
    Wie schön, dass du im Lockdown online weiter tanzt und dich mit Menschen auf der ganzen Welt verbindest! Ich erlebe es ebenfalls als wunder-voll, welche neuen Möglichkeiten dieses Medium bietet und wieviel innere Nähe so miteinander entstehen kann. Das hätte ich vorher auch nicht für möglich gehalten. Es gibt eben immer wieder neues Glück zu entdecken – unabhängig von den äußeren Umständen. Dazu trägt deine tolle Arbeit bei.
    Alle guten Wünsche für dich und deine Familie!
    Astrid

  4. Liebe Swantje
    eine Sammlung von Momenten des Lebens, was es für dich ausmacht, was dich bewegt. Danke fürs teilen. Ich habe Resonanz gespürt und Erinnerung an ähnliche Momente in meinem Leben stiegen auf ( auch wenn ich nie ein Lindenstraßen Fan war :)).
    Lieben Gruß Katharina

  5. Liebe Swantje,
    vielen Dank für Dein Zeigen und Dein Teilen! Es ist eine Freude im Schnelldurchlauf mit Dir durch Dein Jahr zu tanzen. Es fühlt sich kreativ, mutig, frei und bunt an! Danke, dass Du mich mit Deinen vielfältigen Kompetenzen, Deinem Wissen, Deiner Kreativität und Klarheit begleitest und immer wieder neu inspirierst!
    Deine Yvonne

  6. Liebe Swantje, Dein Jahresrückblick hat mich tief berührt! Danke, dass ich Deine Gedanken, Erlebnisse, Gefühle mit Dir teilen durfte. Es war mir eine Freude! Mein Badesee-Tip lautet Hörsten (in Seevetal). Herzensgrüße zu Dir! Britta

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